Sanitär im Landkreis Bayreuth
Pegnitz mit 36 Ortsteilen, Weidenberg mit 52: Im Landkreis Bayreuth liegen viele kleine Siedlungen weit auseinander, zwischen Fränkischer Schweiz und Fichtelgebirge.
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Orte im Landkreis Bayreuth
Weit verteilte Orte, langes Netz
Pegnitz umfasst 36 Ortsteile auf rund 100 km², Bayreuth ist rund 27 km entfernt. Die Stadt liegt am Ostrand der Fränkischen Schweiz.
Weidenberg besteht aus 52 Ortsteilen. Der Markt liegt am Fuß des Fichtelgebirges und grenzt unmittelbar an Bayreuth. Das Landschaftsbild an den Südausläufern des Fichtelgebirges besteht aus Talkesseln, steilen Hanglagen sowie vielen Weilern und Einzelhöfen.
Pegnitz-Quelle und Warme Steinach
Die Pegnitz entspringt in der Kernstadt von Pegnitz und wird wenige Meter unterhalb der Quelle von der Fichtenohe gespeist. Für die Stadt liegen amtliche Gefahren- und Risikokarten zum Hochwasser vor. In Weidenberg ist entlang der Warmen Steinach ein Gebiet für Hochwasser amtlich festgesetzt. Die Warme Steinach hat ihr Quellgebiet am Südhang des Ochsenkopfes und tritt bei Sophienthal in das Becken um Weidenberg ein.
Auch Starkregen hat in Weidenberg mehrfach große Schäden verursacht. Wer einen Kellerablauf unterhalb der Straßenhöhe hat, kann ihn mit einem Rückstauverschluss oder einer Hebeanlage sichern lassen, und beides will gelegentlich gewartet werden.
Alte Leitungen auf Höfen und in Weilern
Wer weit außerhalb wohnt, hat bis zur Straße oft eine lange Zuleitung. Lange Zuleitungen können mit den Jahren undicht werden, etwa an Verbindungen oder durch Frost, und ein feuchter Fleck im Hof oder ein sinkender Wasserdruck am Wasserhahn sind erste Hinweise.
Wer auf einem Hof wohnt, hat häufig zusätzlich Gartenleitungen, Stallwasser oder einen Brunnen. Bei einem Hausbrunnen sollten Sie das Wasser regelmäßig untersuchen lassen und die Anlage dem Gesundheitsamt anzeigen. Brunnen und Regenwassernutzung dürfen nie direkt mit der Trinkwasserleitung verbunden sein, hier genügt ein freier Auslauf oder ein Systemtrenner.
Leitungen im Winter und bei Abwesenheit
Für Leitungen in Außenwänden, im Keller und in Nebengebäuden gilt: Wer ein Haus länger nicht nutzt, sollte Wasser absperren und die Leitungen entleeren lassen. Ein tropfender Hahn, feuchte Wandstellen oder ein Wasserzähler, der bei geschlossenen Verbrauchern weiterläuft, sind Warnzeichen. Beim Zählertest werden alle Hähne und Verbraucher geschlossen und der Zähler beobachtet.
Häufige Fragen
Was sollte ich am Telefon schildern?
Nennen Sie den Ortsteil, an dem das Haus liegt, und beschreiben Sie, wo Wasser austritt oder was nicht mehr funktioniert. Hilfreich sind das ungefähre Alter des Hauses, das Leitungsmaterial, wenn es bekannt ist, und ob Sie Mieter oder Eigentümer sind. Bei Höfen und Weilern hilft eine kurze Wegbeschreibung.
Was macht ein Rückspülfilter hinter dem Zähler?
Er fängt Sand und Rostteilchen aus der Zuleitung ab, bevor sie Armaturen und Geräte erreichen. Je nach Bauart wird er rückgespült oder der Filtereinsatz getauscht. Ein Fachbetrieb baut ihn ein und zeigt, wie er zu bedienen ist.
Kann ich Gartenwasser getrennt messen lassen?
Ja, ein Gartenwasserzähler erfasst die Menge, die im Garten verbraucht wird und nicht ins Abwasser gelangt. Er wird fest in die Leitung zum Gartenhahn eingebaut. Ein Installateur wählt dafür eine geeignete Stelle und sorgt dafür, dass bei Frost nichts einfriert.
Muss ich als Mieter die Hausverwaltung informieren?
Ja, bei Wasserschäden und Mängeln an Leitungen, Armaturen oder Boiler sollten Sie Hausverwaltung oder Vermieter früh einbeziehen. Notieren Sie, was Sie bemerkt haben, und fotografieren Sie Schäden mit Datum. So lässt sich später nachvollziehen, wann und wo das Wasser ausgetreten ist.