Sanitär im Landkreis Fürth
Zwischen Rednitz, Bibert und Zenn liegen Gemeinden, deren Wasser von mittel bis deutlich über 20 °dH reicht.
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Orte im Landkreis Fürth
Hartes Wasser mit Spannweite
Stein bezieht Wasser mit etwa 17 °dH, das liegt im harten Bereich. In Zirndorf liegt die Gesamthärte zwischen 14,8 °dH in Alte Veste und 22,5 °dH in Weitersdorf, ebenfalls hart. Langenzenn kommt im Norden auf 18,8 und im Süden auf 20,8 °dH. Diese Härte zeigt sich schnell an Duschköpfen und Wasserkochern.
Oberasbach bezieht vom Zweckverband Dillenberggruppe Wasser mit 13,0 °dH, mittlere Härte. Für Cadolzburg nennt dieselbe Gruppe Werte von 13,0 bis 18,7 °dH, mittel bis hart. Wer Kalkprobleme hat, fragt am besten beim Versorger nach seiner Zone.
Kanal, Rückstau und Bibert
In Stein muss sich das Grundstück eigenständig gegen Kanalrückstau sichern. Oberasbach gibt Hinweise zur Rückstausicherung und zum Abdichten von Kellern.
An der Bibert bei Weinzierlein wurde ein Hochwasserabfluss gemessen, der zu den höchsten seit Jahren zählt, und Zirndorfs Abwasser fließt über die Stadtentwässerung Fürth zur Kläranlage an der Regnitz. In Langenzenn trat die Zenn bei einem starken Hochwasser in Teile der Altstadt.
Ensembles in Roßtal und Langenzenn
Der Kirchhof in Roßtal mit seiner Mauer und den Fachwerk-Rückfronten, der Torturm mit Fachwerkaufsatz und der ummauerte Burgbereich bilden bis heute das Zentrum des Marktortes. In Langenzenn ist das Zentrum rund um Prinzregentenplatz, Friedrich-Ebert-Straße und Rosenstraße als Ensemble verzeichnet.
Roßtal versorgt sich aus eigenen Tiefbrunnen in Buttendorf und Buchschwabach und fördert Zisternen zur Regenwasserrückhaltung. Eine Zisterne darf nie direkt mit dem Trinkwassernetz verbunden sein, zwischen beiden Systemen braucht es einen freien Auslauf. Gartenhähne mit Regenwasser sollten gekennzeichnet sein.
Häufige Fragen
Warum ist das Wasser in Zirndorf nicht überall gleich hart?
Die Stadtwerke versorgen mehrere Zonen, deren Werte auseinanderliegen. Weitersdorf ist mit 22,5 °dH deutlich härter als Alte Veste mit 14,8 °dH. Welcher Wert für Ihre Straße gilt, sagt der Versorger.
Was sollte ich am Telefon schildern?
Nennen Sie Ort, Art des Schadens und wo Wasser sichtbar ist. Für die Einschätzung helfen das Baujahr, das Leitungsmaterial und ein Foto der Stelle. Wer Mieter ist, nennt auch die Hausverwaltung, damit der Ablauf abgestimmt werden kann.
Wie erkenne ich Leitungsmaterial im Altbau?
Kupfer ist rötlich-braun, verzinkter Stahl silbergrau und magnetisch, Kunststoff glatt und meist weiß, grau oder bunt. Bleirohre sind matt grau und weich. Wo Blei vermutet wird, sollte eine Fachkraft es prüfen, Bleileitungen sollten ausgetauscht werden.
Warum riecht das Warmwasser manchmal muffig?
Das kann an Ablagerungen im Boiler oder an lange stehendem Wasser liegen. Warmwasser sollte im Speicher nicht dauerhaft unter 55 bis 60 °C gehalten werden, weil sich sonst Keime vermehren können. Ein Fachbetrieb prüft Speicher, Leitungen und Einstellungen.